Einführung Rollenspiele
Die Handlung eines Rollenspiels ist meistens vor einem mystischen Phantasie-Hintergrund angesiedelt.
Der Spieler durchstreift dreidimensionale (oft sehr große) Phantasie-Welten und muss Spielaufträge, sog. Quests, bewältigen (z. B. die Wiederbeschaffung eines verloren gegangen, magischen Gegenstands).
Quests erhält er, in dem er sich mit Bewohnern dieser Welten unterhält. Diese Aufträge hängen mit der Gesamtgeschichte des Spiels zusammen, welche sich durch die Bewältigung der einzelnen Aufgaben im Laufe des Spiels immer weiter erzählt wird.
Das Hauptaugenmerk aller Rollenspiele liegt allerdings auf den komplexen Charaktersystemen bzw. auf der Erschaffung und Weiterentwicklung der eigenen virtuellen Spielfigur - vom schlichten Bauern zum großen Helden.
Im Laufe des Spiels ‚reift’ die Spielfigur des Spielers immer weiter. Sie erhält Erfahrungspunkte durch das Sammeln von Gegenständen, Vernichten von Gegnern und Lösen von Quests. Der Spieler kann seine Spielfigur mit immer besseren Waffen, Magien, Gegenständen oder Bekleidungstücken ausstatten und immer mehr verbessern. Ziel ist, die Spielfigur irgendwann auf die höchste Entwicklungsstufe (dem höchsten Level) aufsteigen zu lassen. Es gibt unterschiedliche Schwerpunkte, inerhalb derer der Spieler seine Spielfigur weiter entwickeln kann.
Der Großteil der Rollenspiele besitzt kein unmittelbares Ende. Es gibt immer noch einen Gegenstand mehr, der gefunden, gehandelt oder genutzt werden kann, den Spieler immer reicher und mächtiger werden lässt und somit die Bewunderung bei Mitspielern (im Falle eines Online-Rollenspiels) oder die Angst der Gegner vergrößert.


