Einführung Egoshooter
In Ego-Shootern steuert der Spieler seine Spielfigur aus der Ich- (Ego) Perspektive durch eine dreidimensionale Spielwelt in der andere Spieler oder computergesteuerte Figuren mit Schusswaffen (Shooter) bekämpft werden müssen.
Man kann also sagen, dass man das Spielgeschehen „durch die Augen“ der Spielfigur wahrnimmt, wobei diese Sichtweise häufig durch weitere Anzeigen erweitert wird. Folgendes Bild stammt aus dem Spiel „openarena“:

Hier kann man gut erkennen, welche typischen Elemente der Bildschirm eines Ego-Shooters besitzt. In der Mitte des Bildes kann man ein rundes Fadenkreuz erkennen, welches dazu dient, das gewünschte Ziel anzuvisieren. Das von unten in den Bildschirm hereinragende graue Element, ist hier die aktuell gewählte Waffe.
Weitere übliche Symbole ist zum Beispiel eine Zahl, die über die verbleibende Munition informiert und die Anzeige der aktuellen Lebenspunkte. Sind die Punkte bei null angelangt, ist die eigene Spielfigur aus dem Spiel ausgeschieden. Dies sind die meist anzutreffenden angezeigten Elemente in einem Shooter.
Gesteuert wird der eigene Charakter mit Hilfe der Maus (zum Zielen) und der Tastatur (Bewegung der Spielfigur).
Shooter besitzen im Grunde zwei verschiedene Spielmodi. Zum einen der Singleplayer (Einzelspieler), in dem man gegen computergesteuerte Gegner antritt. Zum anderen der Multiplayer (Mehrspieler), in dem es gilt, sich, allein oder im Team, gegen andere von Menschen gesteuerte Gegner zu behaupten. Während der Spieler im Singleplayer meist von einer inszenierten Geschichte durch die Welt „geführt“ wird, setzt der Mehrspieler auf reinen Wettkampf der Spieler untereinander.
Die meisten Spiele verfügen über beide Spielmodi, wobei es aber auch Vertreter des Genres gibt, die nur auf einen Modus beschränkt sind. Die Anzahl der Spieler bei Mehrspieler-Ego-Shootern kann dabei sehr unterschiedlich sein.
Während einige Mehrspieler-Karten mit 16 Spielern gemeinsam gespielt werden, können in anderen Spielen bis zu 64 Spieler gleichzeitig spielen. Diese heißen dann Massen-Mehrspieler.Online-First-Person-Shooter - kurz MMOFPS. Da die Karten mit 64 Spielern relativ groß sind, gibt es in MMOFPS's in der Regel zusätzliche Fortbewegungsmittel (z.Bsp. Autos, Boote, Hubschrauber oder Panzer).


